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Hilfen zur Erziehung

Besuchskontakte in Zeiten von Corona

(16. März 2020)
Liebe Angehörige, liebe Kinder, liebe Mitarbeitenden,

ich werde häufig gefragt, wie es mit Besuchen zwischen Eltern und Kindern aktuell aussieht.
Generell gibt es keine Handhabe, dass wir als Jugendhilfe Werne Besuchskontakte untersagen. Ich kann nur darauf hinweisen, dass alle Verantwortlichen von der Kanzlerin angefangen dringend gebeten haben, soziale Kontakte soweit wie möglich einzuschränken.
Ich kann also auch nur an Sie und Euch appellieren, dies zu tun und lieber häufiger zu telefonieren, zu skypen oder über einen messenger zu kommunizieren. Dies analog zu den von der Landesregierung angeordneten Maßnahmen erst mal bis Ende April.
Sie schützen damit Ihr Kind, sich und andere Menschen in Ihrem Umfeld. Hier gilt es die Gefahr einer schwerwiegenden Erkrankung gegen den berechtigten Wunsch, sein Kind zu sehen, abzuwägen. Bitte habt ihr/haben Sie Verständnis, dass solange diese besonderen Zeiten andauern, wir nur den Bewohnern und Mitarbeitenden Zutritt zu unseren Gebäuden gestatten können.

Vielen Dank,
ppa Th. Kißmann, Leiter erzieherische Hilfen

Teilstationäre Angebote und ambulanten Dienste mit dem Fokus auf Unterstützung bei den Familien zuhause oder im ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Für Familien und Elternteile, die Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder brauchen oder sie sich wünschen.

  • Tagesgruppen
  • Rückführungsgruppe
  • Mutter-Kind-Gruppe
  • Ambulanter Dienst (flexible Hilfe)
  • Ambulante Familiendiagnostik
  • Aufsuchende Familientherapie
  • Gruppen- und Projektarbeit
  • Marte Meo
  • EPB

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Unser Diagnostikzentrum fasst die Angebote und Dienste zusammen, die Kinder und Jugendliche in einer Krisensituation oder bei unklaren Verhältnissen aufnehmen. Dort wird zum einen die aktuelle Lebenssituation erfasst und geklärt. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen, den Eltern, Sorgeberechtigten und dem zuständigen Jugendamt entwickeln wir außerdem eine Perspektive für die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien.

  • Diagnostikgruppen (6-13 J)
  • Clearingstelle (13-18 J) mit Verselbständigungsangebot (ab 16 J)
  • Intensivdiagnostikgruppe (3-6 J)
  • Ambulante kind-/ jugendzentrierte Diagnostik
  • Inobhutnahme (6-13/13-17 J)
  • Angebote UMF/UMA: Inobhutnahme, Clearingverfahren, Wohnprojekt & Care Leaver
  • Reittherapie

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In unseren Wohnformen sind alle Gruppen und stationären Angebote zusammengefasst, in denen Kinder und Jugendliche leben, wenn klar ist, dass sie nicht nur zur Klärung ihrer Situation, sondern für einen längeren Zeitraum von ihrer Herkunftsfamilie getrennt leben und nicht in einer Pflegefamilie leben werden.

  • Regelwohngruppen/Außenwohngruppen
  • Inklusive Wohngruppe/ therapeutische Intensivsettings
  • geschlechtsspezifische Angebote/Mädchenhaus
  • Sozialpädagogisch Betreutes Wohnen (SBW)
  • Angebote zur Verselbständigung

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Unsere Hilfen zur Erziehung bestehen aus verschiedenen Angeboten und Diensten.

Den Familien oder Elternteilen, die Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder brauchen oder sie sich wünschen, helfen wir durch ambulante und teilstationäre Arbeit mit Familien.

Sollte eine Trennung der Kinder und Jugendlichen von ihren Familien angezeigt sein, bieten wir die Möglichkeit zur Krisenintervention: eine zeitlich begrenzte Trennung, während der darauf hingearbeitet wird, dass die Kinder und Jugendlichen wieder zu ihrer Familie zurückkehren können.

Einige unserer Angebote sind darum speziell darauf ausgerichtet, die Lebenssituation und die Perspektive der Jungen und Mädchen zu klären (Diagnostik und Therapie). Falls eine Rückkehr in die Herkunftsfamilie nicht möglich ist, prüfen wir, ob das Kind oder der Jugendliche in einer passenden Pflegefamilie oder in der besonderen Form der Westfälischen Pflegefamilie (WPF) ein neues Zuhause finden kann. Oft ermöglichen aber unsere stationären Wohnformen ein Aufwachsen in einem stabilen, beständigen Umfeld.

Falls Kinder und Jugendliche innerhalb der Angebote und Dienste wechseln, birgt die durchlässige „Hilfe aus einer Hand“ viele Vorteile. Denn meistens bleiben die bereits persönlich geknüpften Beziehungen zu unseren qualifizierten PädagogInnen und BetreuerInnen erhalten. Falls das nicht möglich ist – beispielsweise bei der Vermittlung in eine Pflegefamilie, gestalten wir sanfte Übergänge.

 

 

 

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Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus

Liebe BesucherInnen des Bunten Hauses und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe Werne,

aufgrund der aktuellen weltweiten Gesundheitslage ergreifen auch wir Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus.

Im Wesentlichen ist die Anzahl sozialer Kontakte zu reduzieren, um die dynamische Verbreitung zu verlangsamen.
Unsere vorläufigen Maßnahmen mit der Bitte um Beachtung und Ihr Verständnis für eventuelle Verzögerungen sind:

Wir bitten Sie, selbst genau zu überlegen, ob ein Besuch in unserer Einrichtung von Notwendigkeit ist.
Sollte dies der Fall sein, sind wir Ihnen gern weiterhin behilflich.

Alle wichtige Informationen finden Sie hier: Jugendhilfe Werne Coronavirus Info!

Freundliche Grüße
Jugendhilfe Werne

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