Kontakt

Anika Witt
Diplom-Pädagogin
Klientenzentrierte Beraterin
Konrad-Adenauer-Realschule
Bahnhofstr. 1
59368 Werne
Erstes Obergeschoss Raum 12
Tel: 02389/40299620
Email: Schulsozialarbeit@kar-werne.de

Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule

Schulsozialarbeit ist eine Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule. Beide pädagogischen Berufsgruppen, also Lehrer und Schulsozialarbeiter, sollten diese Kooperation im Hinblick auf das gemeinsame Gesamtziel, die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, verstehen und als Möglichkeit ansehen, sich gegenseitig in ihrer Arbeit zu ergänzen. Dies kann natürlich nur gelingen, wenn Formen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit gefunden werden, in der beide Instanzen die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit gemäß ihren eigenen pädagogischen Kriterien, Arbeitsansätzen und Methoden zu gestalten. Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team ist die Ermöglichung, Pflege und Erhaltung eines ständigen Dialoges des gesamten Kollegiums.


Beratung, Begleitung und Unterstützung

  • Beratung, Begleitung und Unterstützung von Schülern
    In einer Schule treffen ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche Tag für Tag aufeinander. Sie haben unterschiedliche Geschmäcker, Interessen, Stärken und Schwächen. Mal haben sie Gute und mal schlechte Laune, verstehen sich mal besser und mal weniger gut mit ihren Mitschülern, somit machen sie positive und auch negative Erfahrungen. Ebenso kann es sein, dass Schüler Schwierigkeiten im Lernleistungsbereich haben oder mit bestimmten Lehrern nicht zurecht kommen. Andere Probleme wiederum ereignen sich vielleicht eher im privaten Umfeld und wirken sich direkt oder indirekt auf schulische Lernen und Miteinander aus. Egal mit welchen Problemstellungen Schüler sich konfrontiert sehen, ob sie diese nicht alleine lösen können oder wollen, oder ob sie einfach das Bedürfnis haben, sich mal richtig „auszuquatschen“. In all diesen Situationen stellt die Schulsozialarbeiterin eine Anlaufstelle dar, um sich auch über die Lehrkräfte hinaus, Hilfe und Unterstützung zu holen.
    Neben Gesprächen und Terminvereinbarungen, die sich spontan ergeben, können die Schüler die Schulsozialarbeiterin auch in ihrer offenen Sprechstunde für Schüler, jeden Donnerstag in der 4.Stunde (11:30 Uhr – 12:15 Uhr) in ihrem Büro antreffen.
  • Beratung von Lehrern und Eltern
    Für das Lehrerkollegium ist die Schulsozialarbeiterin jederzeit ansprechbar, ob sie in der Freistunde auf sie zukommen, während einer Pause im Lehrerzimmer oder auch in den Lehrerkonferenzen, überall dort wo Bedarf ist, ist auch Raum und Zeit für ein Gespräch

    Um Eltern die Möglichkeit für die gezielte Inanspruchnahme einer Beratung oder eines Gesprächs zu geben, findet jeden Mittwoch in der Zeit von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine offene Sprechstunde für Eltern im Büro der Schulsozialarbeiterin statt. (Selbstverständlich sind auch telefonische Terminvereinbarungen in dieser Zeit möglich)

Projektarbeit

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  • Gemeinsame Projekte im Unterricht/ Themenspezifische Kooperation mit Schülern und Lehrern (z.B. zum Thema Mobbing, Gewalt etc.)
    Gibt es oft Streit in der Klasse, ufern Diskussionen ständig aus oder enden in lang anhaltenden Konflikten, die nicht beigelegt werden können, gibt es sonst irgendetwas, das die Schüler, die Lehrer oder auch die Eltern so nicht akzeptieren können oder wollen, gibt es ein Thema, das sie für wichtig halten, welches in der Klasse bearbeitet oder vertieft werden sollte? All dies sind gute Gelegenheiten für gemeinsame Unterrichtsprojekte, welche in Kooperation von Schülern, Lehrern und der Schulsozialarbeiterin geplant und durchgeführt werden können. Die Lehrkräfte wissen sehr gut einzuschätzen, in welchen Unterrichtsstunden jeweilige Themen inhaltlich Platz und Raum finden können, ohne das die Vermittlung von herkömmlichen Lerninhalten beeinträchtigt wird.

  • Präventionsprojekte (z.B. Suchtprävention, Gewaltprävention, Aufklärung)
    Fest installierte Präventionsprojekte sind Teil des Schulkonzeptes. Hier ist es denkbar an bestehenden Konzepten anzuknüpfen oder sie in Kooperation mit den jeweilig durchführenden Lehrkräften zu erweitern.

Individuelle Förderung in bedarfsorientierten Gruppengrößen

  • LRS-Förderung
  • Konzentrationstraining
  • Soziale Gruppenarbeit

Es besteht die Möglichkeit, Kinder mit besonderem Förderbedarf  im Lesen und Rechtschreiben, in verschiedenen Wahrnehmungsbereichen, in der Konzentration, der Aufmerksamkeit oder im sozial-emotionalen Bereich, individuell zu fördern.

Kooperation und Vernetzung

  • Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt
  • Zusammenarbeit mit themenspezifischen Jugendhilfeeinrichtungen
  • Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern, z.B. aus dem Bereich der offenen Jugendarbeit der Jugendhilfe Werne

Die Kooperation mit anderen Einrichtungen orientiert sich an dem entstehenden Bedarf aus Sicht der Fachkraft.